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Zukunftspreis Handel 2011
20.05.2011
Zukunft hat ein Zuhause
Wohnwelt erhält Handelspreis 2011 / Unternehmen wird für seine Nachhaltigkeit ausgezeichnet.
(Aus der Badischen Zeitung vom 20.05.2011)

Die Wohnwelt im Gewerbegebiet erhält den Zukunftspreis Handel. Foto: Maja Tolsdorf
RHEINFELDEN. Die Freude im Unternehmen und im Gewerbeverein ist groß: Das Einrichtungshaus "Wohnwelt Rheinfelden" im Gewerbegebiet Schildgasse hat als eines von drei Unternehmen im Land den "Zukunftspreis Handel 2011" für ein herausragendes Geschäftskonzept beim Handelsforum in Karlsruhe erhalten. Der baden-württembergische Sparkassenverbandspräsident Peter Schneider und der Präsident des Handelsverbandes Baden-Württemberg Horst Lenk überreichten den Preis an die Geschäftsführer Holger Wick und Achim Fiedler.
Das inhabergeführte Unternehmen, das mit dem Slogan wirbt: "Wir machen aus ihren Räumen ein Zuhause", hat 2008 seine Verkaufsfläche an der Großfeldstraße auf rund 25000 Quadratmeter erweitert und beschäftigt mehr als 180 Mitarbeiter. Die mit Handels- und Wirtschaftsexperten besetzte Jury, hinter der Sparkassenverband und Handelsverband des Landes stehen, hat unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit Unternehmen ausgezeichnet, die dieses Profil entwickeln.
Gefragt waren richtungsweisende Konzepte und Strategien, Kundenorientierung und offene Mitarbeiterführung. Die Preisträger gelten als beispielhaft für einen Handel, der auf Service setzt und sich damit für die Zukunft gerüstet zeigt, teilen dazu die beiden Verbände mit.

Juror Michael Lerchenmüller, die Wohnwelt-Geschäftsführer Holger Wick und Achim Fiedler, Präsident des Landes-Sparkassenverbands Peter Schneider und Horst Lenk, Präsident des Handelsverbands Foto: privat
Ausgezeichnet wurden die Osiandersche Buchhandlung in Tübingen, die b2 Biomarkt GmbH in Balingen sowie die Wohnwelt als dritter Preisträger. Überzeugt hat die Juroren, dass der Spezialist für Wohnen sich an den Menschen ausrichte und Mitarbeiter, Kunden, und die Zulieferer in den Mittelpunkt stelle.
In der Begründung für die Wahl des Preisträgers heißt es: "Die Kundenfreundlichkeit ist beispielhaft". Bewertet wurden Service, Vorortberatung, Computerplanung von Einrichtungen, Liefer- und Aufbauservice durch Mitarbeiter, Entsorgung von Altmöbeln und Verpackungen und als Besonderheit der Verzollungsservice für Schweizer Kunden. Eindruck gemacht haben aber auch ein Spieleparadies für Kinder, Koch- und Schlemmerseminare für Erwachsene und das innerbetriebliche Vorschlagswesen "Ideenfabrik". Nachhaltigkeit beweise das Unternehmen auch durch flexible Arbeitszeitmodelle und die Partnerschaft mit einem SOS-Kinderdorf. Eindruck machen zudem Anlagen zur Wärmerückgewinnung, Dachbegrünung des Lagergebäudes und das Energiemanagement. Die Auszeichnung ist mit einer Plastik des Künstlers Daniel Wagenblast verbunden.
"Wir freuen uns sehr", kommentierte Holger Wick (Wohnwelt) die Auszeichnung nach der Preisverleihung. Mit in Karlsruhe waren auch die Inhaber Ingo Albiez und Ulrich Kummle. Der Zukunftspreis werde als "Ansporn, den Weg weiter zugehen", verstanden, betont Wick. In einer kleinen Feierstunde mit den Mitarbeitern wird der Erfolg heute begossen.
Gewerbevereinsvorsitzender Gustav Fischer, der zur Verleihung gestern eine Einladung erhalten hat, lobt die "gute unternehmerische Politik. Ich halte die Auszeichnung für gerechtfertigt." Der Gewerbeverein gratuliert deshalb seinem Mitglied mit Stolz und sieht im Zukunftspreis ein Zeichen dafür, "dass wir Betriebe mit einer Vorbildfunktion haben".
Autor: Ingrid Böhm-Jacob


